Allgemeines

Bisher bestand dafür keine Notwendigkeit.
Grundsätzlich wäre das aber natürlich möglich, falls es irgendwann sinnvoll oder notwendig wird.
Wir arbeiten mit seriösen Tierschutzvereinen zusammen, über welche die Hunde offiziell vermittelt werden.
Uns war vor allem wichtig: praktisch und direkt helfen zu können.

Es gibt viele Möglichkeiten, Tieren in Not zu helfen:

  • als Pflegestelle
  • als Adoptant:in
  • durch Geld- oder Sachspenden
  • durch das Teilen unserer Beiträge
  • durch Fahrketten oder Unterstützung im Hintergrund
  • oder einfach durch Verständnis und Aufklärung im Alltag
    Jede Hilfe zählt – auch kleine Beiträge machen oft einen großen Unterschied.

Weil viele Probleme im Tierschutz nicht aus „Böswilligkeit“, sondern aus:

  • fehlender Information,
  • spontanen Entscheidungen
  • oder falschen Erwartungen entstehen.
    Unser Ziel ist deshalb nicht nur Vermittlung, sondern:
    nachhaltiger und ehrlicher Tierschutz.
    Ein Hund soll nicht einfach „weg“, sondern dauerhaft passend vermittelt werden.

Nein.
Auch deutsche Hunde in Not liegen uns sehr am Herzen.
Wir machen keinen Unterschied zwischen:

  • Inlands-
  • oder Auslandstierschutz.
    Hilfe sollte dort stattfinden, wo sie gebraucht wird.

Vermittlung und Adoption

Der Vermittlungsablauf besteht meist aus mehreren Schritten:

  1. Du füllst die Selbstauskunft aus
  2. Wir prüfen deine Angaben
  3. Es folgt ein persönliches Gespräch
  4. Du lernst den Hund kennen
  5. Danach erfolgt die Vorkontrolle
  6. Wenn alles passt, wird der Schutzvertrag abgeschlossen
  7. Du holst den Hund persönlich ab
    Auch danach bleiben wir Ansprechpartner.

Die Selbstauskunft hilft uns:

  • eure Lebenssituation einzuschätzen
  • passende Hunde vorzuschlagen
  • unnötige Fehlvermittlungen zu vermeiden
  • und uns gezielt auf Gespräche vorzubereiten
    Es geht dabei nicht darum, „perfekt“ zu wirken.

Es geht darum: Ein perfektes Mensch-Hund Match zu finden!

Die sogenannte Schutzgebühr ist kein Kaufpreis.
Sie dient dazu, einen kleinen Teil der entstandenen Kosten zu decken, zum Beispiel:

  • Impfungen
  • Chip
  • Pass
  • Kastration
  • medizinische Versorgung
  • Transport
  • Sicherheitsgeschirr
  • Futter und Versorgung

Wichtig:
Die tatsächlichen Kosten eines Hundes liegen oft deutlich höher als die Schutzgebühr.
Viele Vereine sammeln zusätzlich sogenannte Ausreisetickets oder Transportkosten.
Die Schutzgebühr wird nicht an uns überwiesen, sondern direkt an den jeweiligen Verein.

Die Höhe variiert je nach:

  • Alter,
  • Gesundheitszustand,
  • Verein
  • und besonderen Umständen.
    Für einen gesunden mittelalten Hund oder Welpen liegt die Schutzgebühr häufig bei etwa:
    👉 490 €
    Bei der Tierhilfe Lebenswert ist das Sicherheitsgeschirr meist bereits enthalten.
    Bei anderen Vereinen kann dieses zusätzlich berechnet werden.

Manche Vereine passen die Schutzgebühr individuell an.
Zum Beispiel:

  • ältere Hunde,
  • Handicap-Hunde
  • oder Langzeitinsassen
    werden teilweise günstiger vermittelt, damit sie bessere Chancen bekommen.
    Andere Hunde verursachen aufgrund:
  • medizinischer Versorgung,
  • spezieller Transporte
  • oder hoher Tierarztkosten
    höhere Ausgaben.

Wir schauen:

  • ob der Hund zu eurem Alltag passt
  • ob eure Erwartungen realistisch sind
  • und ob die Bedürfnisse des Hundes erfüllt werden können
    Dabei geht es nicht darum, Menschen zu bewerten oder „perfekte“ Halter zu suchen.

Unser Ziel ist: langfristig passende Mensch-Hund-Teams.

Vor allem:

  • Zeit
  • Geduld
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Verständnis
  • und die Bereitschaft, langfristig für ein Tier zu sorgen
    Auch Familien mit Kindern oder Menschen in Mietwohnungen können selbstverständlich adoptieren – wenn der Hund dazu passt.

Weil wir Kennenlernen und ehrliche Einschätzung für extrem wichtig halten.
Viele Hunde zeigen ihr echtes Verhalten erst:

  • im Alltag,
  • auf Pflegestellen
  • oder nach einigen Tagen im neuen Umfeld.
    Deshalb befürworten wir besonders:
    👉 Pflegestellen
    👉 oder Pflegestellen mit Bleibeoption.

Eine Absage bedeutet nicht automatisch, dass du „ungeeignet“ bist.
Manchmal:

  • passt der Hund einfach nicht optimal,
  • ein anderer Interessent passt besser,
  • oder der Hund hat andere Bedürfnisse als gedacht.
    Uns geht es nicht darum, möglichst schnell zu vermitteln, sondern möglichst passend.

Grundsätzlich nur sehr eingeschränkt.
Warum?
Viele Hunde warten bereits sehr lange auf ihre Chance. Würden Hunde wochenlang reserviert werden und Interessenten sagen anschließend ab, verliert der Hund unnötig wertvolle Zeit.
Eine verbindliche Reservierung erfolgt deshalb meist erst: wenn zeitnah eine Vorkontrolle oder Übernahme geplant ist.

Natürlich dürft ihr euch mehrere Hunde anschauen oder euch beraten lassen.
Bitte habt aber Verständnis:
Viele Vermittler investieren viel Zeit in Gespräche und Organisation.
Offene und ehrliche Kommunikation hilft deshalb allen Beteiligten sehr.

Grundsätzlich nein bzw. nur in absoluten Ausnahmefällen.
Ein Hund sollte immer:

  • eine bewusste Entscheidung
  • der zukünftigen Bezugsperson selbst sein.
    Spontane „Überraschungshunde“ führen leider oft zu Problemen.

Pflegestellen

Pflegestellen nehmen Hunde vorübergehend bei sich auf, bis ein endgültiges Zuhause gefunden wurde.

Sie helfen dem Hund:

  • anzukommen,
  • Alltag kennenzulernen
  • und Vertrauen aufzubauen.
    Außerdem helfen Pflegestellen dabei, den Hund besser einschätzen zu können.

Grundsätzlich jede Person:

  • mit ausreichend Zeit,
  • Geduld,
  • Verantwortungsbewusstsein
  • und passendem Umfeld.

Wichtig ist: Der Hund muss zur Pflegestelle passen.
Es geht nicht darum, perfekt zu sein.

Idealerweise übernimmt die Pflegestelle:

  • Futterkosten
  • und kleinere Alltagskosten selbst.
    Tierarztkosten übernimmt grundsätzlich der jeweilige Verein – nach vorheriger Absprache.
    Wichtig: Es soll nicht an Geld scheitern.
    Falls Unterstützung nötig ist, versuchen wir gemeinsam Lösungen zu finden.

Sollte es wirklich gar nicht funktionieren: wird selbstverständlich gemeinsam nach einer Lösung gesucht.
Wichtig ist: Bitte frühzeitig Bescheid geben.
Manchmal dauert es ein paar Tage, bis ein neuer Platz gefunden ist.
Aber: Du wirst nicht alleine gelassen.

Dann kann der Hund selbstverständlich adoptiert werden.
Auch hierbei wird:

  • ein Schutzvertrag abgeschlossen
  • und alles ordentlich geregelt.
    Und ja:
    Das passiert tatsächlich häufiger, als man denkt.

Nach der Adoption

Bitte meldet euch frühzeitig.

Viele Probleme lassen sich gemeinsam deutlich besser lösen, bevor sie eskalieren.

Wir versuchen:

• zuzuhören,

• ehrlich zu beraten

• und gemeinsam Lösungen zu finden.

Nein.

Ein Hund darf:

• nicht verkauft,

• verschenkt

• oder ohne Zustimmung weitergegeben werden.

Wenn sich eure Lebenssituation verändert oder Probleme entstehen: meldet euch immer zuerst beim Verein bzw bei UNS!Gemeinsam wird dann nach einer Lösung gesucht.

Ja, meistens findet einige Monate nach der Vermittlung eine Nachkontrolle statt.

Dabei geht es nicht darum, jemanden zu kontrollieren.

Es geht darum:

• zu sehen, ob es dem Hund gut geht

• und ob noch Fragen bestehen.

Verträge & Formalitäten

Ja.

Sowohl:

• bei Adoptionen,

• Pflegestellen

• als auch Rückgaben

gibt es entsprechende Verträge.

Diese dienen dem Schutz:

• des Hundes,

• der Pflegestelle

• und aller Beteiligten.

Ja.

Vor Adoptionen oder Pflegestellen findet normalerweise eine Vorkontrolle statt.

Dabei geht es:

• um gegenseitiges Kennenlernen

• und darum zu prüfen, ob der Hund gut untergebracht wäre.

Niemand kontrolliert dabei eure Wohnung wie bei einer Behörde.

Das ist unterschiedlich.

Je nach:

• Hund,

• Entfernung,

• Verein

• und Terminmöglichkeiten

kann es:

• wenige Tage

• oder mehrere Wochen dauern.

Gerade bei beliebten Hunden auf Pflegestellen gibt es oft mehrere Interessenten gleichzeitig.

Hunde & Verhalten

Ja – natürlich.

Tierschutzhunde sind Lebewesen mit:

• eigener Vergangenheit,

• eigenen Erfahrungen

• und eigenem Charakter.

Kein seriöser Verein kann garantieren:

• dass ein Hund niemals Probleme zeigt,

• immer perfekt reagiert

• oder sich exakt so entwickelt wie erwartet.

Wichtig ist deshalb: ehrliche Aufklärung, Geduld und realistische Erwartungen.

Nein – nicht grundsätzlich.

Viele Tierschutzhunde sind:

• freundlich,

• familiengeeignet,

• kinderlieb

• und unkompliziert.

Aber natürlich gibt es – wie bei jedem Hund – auch Tiere mit:

• Ängsten,

• Unsicherheiten

• oder besonderen Bedürfnissen.

Wichtig ist: den passenden Hund für den passenden Menschen zu finden.

Ja – natürlich.

Tierschutzhunde sind Lebewesen mit:

• eigener Vergangenheit,

• eigenen Erfahrungen

• und eigenem Charakter.

Kein seriöser Verein kann garantieren:

• dass ein Hund niemals Probleme zeigt,

• immer perfekt reagiert

• oder sich exakt so entwickelt wie erwartet.

Wichtig ist deshalb: ehrliche Aufklärung, Geduld und realistische Erwartungen.

Viele Hunde zeigen ihr echtes Verhalten erst:

• nach Tagen,

• Wochen

• oder manchmal Monaten.

Anfangs wirken manche Hunde:

• sehr ruhig,

• angepasst

• oder unsicher.

Erst wenn sie angekommen sind, entwickeln sie mehr Sicherheit und zeigen ihren tatsächlichen Charakter.

Das ist völlig normal.

Organisation & Kommunikation

Weil wir alle ehrenamtlich arbeiten.

Neben dem Tierschutz haben die meisten:

• Familie,

• Beruf,

• eigene Tiere

• und Privatleben.

Bitte habt deshalb Verständnis, wenn Antworten manchmal etwas dauern.

Niemand ignoriert euch absichtlich.

Oft laufen parallel:

• Transporte,

• Tierarzttermine,

• Notfälle,

• Vermittlungen

• oder private Verpflichtungen.

Wir versuchen trotzdem, allen so schnell wie möglich zu antworten.

Freundliche Nachfragen sind selbstverständlich völlig okay. 

Wenn ihr noch Fragen habt, meldet euch gerne bei uns!

Lieber einmal zu viel nachgefragt als zu wenig!